Ohne den Einbezug der staatlichen Förderungen sind Pelletsheizungen theoretisch
teurer als eine Gasheizung und häufig sogar teurer als eine Gashybridlösung.
Praktisch werden Pelletheizung aufgrund ihrer umweltfreundlichen Energiegewinnung
jedoch stark bezuschusst, sodass sie netto in etwa das gleiche, wenn nicht sogar weniger
kosten, als eine Gas- oder Gashybridlösung.
Gehen wir in einem Rechenbeispiel davon aus, dass eine Gasheizung mit Anschluss
etwa 15.000 Euro kostet, eine Gashybridlösung, bestehend aus einer Gasheizung und
einer Solarthermieanlage etwa bei 25.000 Euro liegt und die Pelletheizung sich
mit Einbau auf 30.000 Euro beläuft. Jetzt ist der theorethische Preis der
Pelletheizung erstmal am höchsten. Doch es wird spannend, denn eine Gashybridlösung
kann staatlich mit bis zu 45% gefördert werden und eine Pelletheizsystem kann sogar mit
bis zu 55% gefördert. Rechnet man also die Anschaffungskosten von 30.000 Euro für eine
Pelletheizung, Minus die 55%, so zahlt man effektiv nur 13.500 Euro und liegt damit
noch unter dem Preis einer einfachen Gasheizung.
Eine Gasheizung alleine wird vom Staat nämlich nicht gefördert und kostet somit
nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch 15.000 Euro.
Hinzu kommt, dass Pellets im Vergleich am wenigsten kosten. Pro Kilowattstunde Wärme,
kosten Pellets aktuell etwa 4,5 Cent, während Gas und Öl bei etwa 6,5 Cent
und 6,8 Cent liegen (Stand Juni 2021).




